Svenja Sachweh

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Nonverbale Kommunikation bei Demenz

Datum: 30.04.2019
Uhrzeit: 9:30-16:30 Uhr
Ort: Haus Pauline Mallinckrodt
Zielpublikum: Betreuung, Hauswirtschaft
Anbieter: http://fortbildung.vka-ev.de

Herr Meier klopft unentwegt auf die Armlehnen seines Stuhls, während er der Oberkörper vor- und zurückwiegt. Frau Müller wischt unablässig über die Tischplatte, wenn sie nicht alle griffbereiten Zuckerstreuer in ihren Kleiderschrank „aufräumt“. Und Frau Schmidt ist ständig damit beschäftigt, an ihren Kleidern herumzunesteln – bei der nächstbesten Gelegenheit wird sie sie wieder ausziehen und vor dem Pflegepersonal verstecken. Warum tun demenzkranke Menschen so etwas? Welcher Sinn, welche Botschaft für uns steckt hinter ihrem Verhalten? Was verraten sie über ihr Befinden? Und wie können wir den Betroffenen durch Blicke, Berührungen und Gesten verdeutlichen, was wir von ihnen wollen, wenn unsere Worte nicht mehr bis in ihre Welt vordringen?

Inhalte
•    Was Menschen mit Demenz verstehen, was sie falsch verstehen können, und wie sie sich selber nonverbal ausdrücken
•    Körpersprachliche Signale Demenz-Kranker und ihre (oft versteckte) Sinnhaftigkeit
•    Kommunikation ohne Worte: Demenzgerechtes „Reden“ mit Händen und Füßen

Ziele
•    Erkennen der Bedeutung des Nonverbalen für die alltägliche Kommunikation
•    Erlernen angemessener und beziehungsfördernder, nonverbaler Kommunikationsstrategien für den Umgang mit Demenz-Kranken
•    Sensibilisierung für die nonverbalen Signale der Betroffenen